Kakao und Schokolade

 

 

Frisch aufgebrochene Kakaofrucht


Schon 1500 v. Chr. wurde die Kakaopflanze in Mexiko das erste mal erwähnt. Eintausend Jahre später wurde Kakao dann auch von den Mayas angebaut. Die Azteken verwendeten die getrockneten Samen des Kakaobaums, die Kakaobohnen, später als Opfergaben und Zahlungsmittel, bevor sie im 14. Jahrhundert das erste Rezept für ein Kakaogetränk entwickelten: Xocolatl.

 

In Lateinamerika schon heiß geliebt, kam der Kakao erst im 16. Jahrhundert mit den spanischen Eroberern nach Europa. Die aus den Bohnen hergestellte heiße Schokolade etwickelte sich zum Luxusgetränk und sogar zum Heilmittel:
So schrieb Dr. Béhérens, Leibarzt von Cardinal Richelieu, im Jahr 1630

„Durch den täglichen Genuss von Schokolade wird die Gesundheit wieder hergestellt und das Leben verlängert.“

Auch heute noch gilt Schokolade als beruhigende Nervennahrung, da sie die Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin im Gehirn blockiert. Das in Schokolade enthaltene Theobromin hat dazu einen stimulierenden, stimmungsaufhellenden und sogar einen entwässernden Effekt. Die vorkommenden Poliphenole und Antioxidantien stehen in dem Ruf, das Risiko von Bluthochdruck, Herzinfarkt und Krebs zu mindern. Die enthaltenen Endorphine und Phenylethylamine schließlich gelten als zusätzliche Glücksstoffe.

 

Geröstete Kakaobohnen


Die zur Herstellung dieses sinnlichen Genusses benötigten Kakaobohnen werden heute größtenteils nicht mehr in den Ursprungsländern in Mittelamerika, sondern in Afrika angebaut.

 

Die exotische Herkunft, die aufwendige Verarbeitung und die historische Bedeutung machen Kakao zu etwas Einzigartigem. In dem Produkt Schokolade verschmelzen Jahrtausende alte Traditionen mittelamerikanischer Völker mit der geschmacklichen Weiterentwicklung modernster Kulturen.

SCHO-KA-KOLA hat einen Kakaoanteil von mindestens 58%.